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........ sprach: Es werde Licht
Die Anforderungen an mobile Stromversorgungen unterliegen stetig steigenden Anforderungen. Service-, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge benötigen für die elektronische Ausrüstung mehr und mehr Strom. Mobile Stromerzeuger (Generatoren) reduzieren Laderaum und Nutzlast – damit schränken sie allerdings die Nutzung der Transporter, gerade im Bereich bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, stark ein. Die Firma LEAB mit Sitz in Busdorf bei Schleswig hat sich dieser Problematik und ihrer professionellen Behebung verschrieben: LEAB entwickelt Lösungen vom „einfachen“ Ladegerät für die Bordstromanlage bis hin zu Unterflur-Generatoren.

Text: Andreas Aepler
Fotos: Andreas Aepler
 
  Unterflur-Generatoren

Die Dynawatt-Unterflur-Generatoren von LEAB liefern von vier bis 40 kVA mit 230 V und 400 V und reduzieren dabei durch die Unterflurtechnik das Ladevolumen nicht.  Der Antrieb der Unterflur-Generatoren erfolgt über den Nebenantrieb des Transportermotors. Damit ist die Stromerzeugung beinahe umweltfreundlich, da die Transportermotoren mindestens die Euro 4-Abgasnorm erfüllen. Der Antriebsstrang der Unterflur-Generatoren besteht aus einer Gelenkwelle, einem dahintergeschalteten Getriebe und dem eigentlichen Generator. Die hohe Güte des erzeugten Wechselstroms ist für den Betrieb von medizinischem Gerät, wie beispielsweise im Notarztwagen verwendet, notwendig. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Servicefahrzeuge im Baumaschinenbereich benötigen viel Strom für ihre Werkzeuge, dabei entsteht ein hoher Anlaufstrom, der auch durch stufenweises Hochfahren nicht immer gemindert werden kann. Im Grunde kann der Unterflur-Generator allen Anforderungen gerecht werden – vorausgesetzt, die Planung wurde ordentlich ausgeführt.
Der Unterflur-Generator von LEAB wird so montiert, dass keine Bodenfreiheit verloren geht. Gerade bei Servicefahrzeugen, die auf Baustellen agieren, ist die Erhaltung der vollen Bodenfreiheit notwendig. LEAB erreicht diesen Zustand durch die Verbauung des Unterflur-Generators in der Mulde eines Auspufftopfes. Durch eine modifizierte Rohrführung wird der Auspufftopf verlegt und befindet sich dann nur mehr in der Fahrzeugmitte. So bleiben alle serienmäßigen Emissions- und Geräuschvorgaben erhalten.

Planung

LEAB arbeitet mit vielen namhaften Fahrzeugbau-Firmen zusammen. Der Idealfall ist, wenn sich der Kunde schon bevor er das Basisfahrzeug auswählt mit der Fahrzeugbau-Firma auseinandersetzt – denn dann können alle Eventualitäten und Bedürfnisse des Kunden bereits im Vorfeld berücksichtigt und das entsprechende Basisfahrzeug beim Hersteller geordert werden. Welcher Generator, ob unterflur über Nebenantrieb oder direkt am Motor (wie die Lichtmaschine) im Riementrieb sinnvoll ist, wird im Vorfeld mit dem Fahrzeugbauer/Kunden abgeklärt. Welcher Anlaufstrom, welche Spannungen über welchen Zeit-raum, mit Pufferung/Speicherung über Batterien – all das sind wichtige Punkte, die eine vernünftige Planung beinhalten sollte, so dass im realen Einsatz keine Schwächen auftauchen. Werden diese Faktoren früh genug berücksichtigt, steht einer perfekten Lösung nichts im Wege (so die Philosophie der Firma LEAB).

Kleine Lösungen

Nicht für jeden Einsatz werden gleich 40 kVA benötigt, für viele Einsatzbereiche genügt der Einbau eines Dynawatt 230-V-Stromerzeugers. Diese Generatoren werden, ähnlich wie die serienmäßige Lichtmaschine, im Motorraum verbaut und über Riemen angetrieben. Die Dynawatt 230-V-Stromerzeuger sind drehzahlunabhängig und durch eine nachgeschaltete Kontrolleinheit wird der 3-Phasen-Generatorstrom in 230-Volt/50-Hz-Sinus Wechselstrom gewandelt. Je nach Ausführung liefern diese Generatoren vier bis fünf kVA. Diese Stromausbeute genügt für sehr viele Anwendungsbereiche, es können von Lichtanlagen bis zum Winkelschleifer alle handelsüblichen Elektrowerkzeuge betrieben werden. Ein weiterer Stromerzeuger, der Generator 14/28 V, kann ebenso im Fahrzeug verbaut werden, wodurch auch die Verbraucher aus dem Lkw-Bereich genutzt oder betrieben werden können. So lassen sich auch 24-V-Lkw-Batterien aufladen oder es kann einem Lkw Starthilfe gegeben werden. Das kann für einen Transporter im Serviceeinsatz schnell vonnöten sein. Leider muss zum Einbau dieser „kleinen Generatoren“ sehr viel am Vorbau des Transporters demontiert werden, was den Einbau in Hinsicht der Arbeitsstunden aufwändig und teuer macht.

LEAB bietet noch mehr

Eine weitere Entwicklung von LEAB zur perfekten Durchführung von Verkabelung und Ansteuerung elektrischer und elektronischer Gerätschaften sowie Beleuchtungseinrichtungen, beispielsweise bei Rettungs- und Notarztwagen, aber auch bei Reisebussen, ist das eigens entwickelte CanBus-System. Der „LEAB CanBus“ führt neben dem Steuerstrom auf jeder Strecke auch den Arbeitsstrom, dadurch können an jedem Knotenpunkt beide Arten abgegriffen werden. Ausgehend von einer perfekten Planung, wäre ein späteres Einfügen von Knotenpunkten nicht nötig, doch es können durch äußere Umstände, wie geänderte Vorschriften bei der Außenbeleuchtung oder veränderter Einsatzzweck, Änderungen in der Stromversorgung notwendig werden. Über eine Kontrolleinheit können alle angeschlossenen Verbraucher zentral geschaltet werden, ohne dass sich dabei jemand in eine der Ecken des Fahrzeuges bewegen muss. Die weitere Produktpalette der Firma LEAB finden Sie im Internet.    




Weitere Informationen:


LEAB Automotive GmbH
Gewerbegebiet Wikingerland
Thorshammer 6
D-24866 Busdorf
Tel.: +49 (0)46 21-36 06 67
www.leab.de





LEAB-Generatoren-Übersicht:


• DYNAWATT Unterflur-Generatoren
• Drehstromnetze bis 40 kVA / 400 V
• Erzeugung von „sauberem“ Wechselstrom
• Eigengewicht ca. 80 kg
• kein Wegfall von Laderaum
• emissionsarmer Betrieb über Transporter-Motor
• leiser Betrieb
• wartungsarm


DYNAWATT 230-V-Generatoren

Wechselstrom bis 5 kVA / 230 V / 50 Hz-Sinus

• leise
• unsichtbar
• leicht
• geeignet für alle handelsüblichen 230-V-Verbraucher
 

DYNAWATT 14/28-V-Generatoren


• 14 V bis 150 A Leistung
• 28 V bis 100 A Leistung


 
 
 
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